Innere mentale Blockaden lösen

Wer oder was hält Sie davon ab, in Ihrem Business besser zu werden?
Innere oder mentale Blockaden halten Unternehmer davon ab, das zu erreichen was sie sich wünschen. Jedes einzelne „Ich habe keine Lust“, „Ich schaffe es nicht“, „Nachher“, „Morgen“ usw. ist eine eigene Schöpfung und wird auch gerne als „Mindset“ beschrieben.

Das berufliche und persönliche Fortkommen wird durch unsichtbare innere Blockaden verhindert. Die meisten denken an der Stelle: „Ja, ja, das kann mir nicht passieren.“

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen welches die typischen mentalen Blockaden sind und was Sie sofort dagegen tun können.

Innere mentale Blockaden lösen mit Mentalcoaching
Die Inhalte im Überblick:

  • Was sind innere Blockaden?
  • Die 5 stärksten inneren Blockaden von Unternehmern und ihre Folgen
  • Innere Blockaden lösen – Verschieberits
  • Symptome für das Vorhandensein innerer Blockaden
  • Wie wirken sich innere Blockaden aus?
  • Innere Hemmnisse liegen im blinden Fleck
  • Das können Sie sofort tun (Anleitung)
  • Unterstützung gewünscht? Oder schaffen Sie es alleine?
Innere mentale Blockaden lösen - Inhalte im Überblick

Was sind innere Blockaden?

Sie sind ein Sammelsurium aus Erfahrungen Ihrer Vergangenheit: Glaubenssätze, „Mindset“, Muster, Blockaden, Emotionen, Gefühle, Einstellungen zu bestimmten Dingen. Die inneren Blockaden wirken entgegen unseren Vorstellungen und Vorhaben. Unbemerkt agieren sie aus dem Unterbewussten gegen unsere rationale Zielsetzung.
Typische innere Blockaden sind:

  • Ängste
  • Antriebslosigkeit
  • Ärger
  • Aufregung
  • Aussichtslosigkeit
  • Bequemlichkeit
  • Emotionale Überbelastung
  • Grübeleien
  • Leidenschaftslosigkeit
  • Lustlosigkeit
  • Mutlosigkeit
  • Perfektionismus
  • Pessimismus
  • Resignation
  • Schuldgefühle
  • Selbstkritik
  • Selbstsabotage
  • Selbstzermürbung
  • Sinnlosigkeit
  • Skepsis
  • Sorgen
  • Stress
  • Ungeduld
  • Unzufriedenheit
  • Verlustangst
  • Verschieberitis
  • Widerwille
  • Wut
  • Zweifel
Was sind innere Blockaden - Mentalcoach Thomas Schlechter

Die 5 stärksten inneren Blockaden von Unternehmern und ihre Folgen

Eigentlich kein großes Ding. Der neue Auftrag war an Land gezogen. Jetzt könnte er loslegen. Aber?

Mein Klient, ein erfolgreicher Unternehmer, verzögerte zunächst den Start. Er schob alles vor sich her. So musste er schließlich auf den letzten Drücker liefern. Das Ergebnis war dementsprechend schlecht. Mein Klient und sein Kunde waren beide gleichermaßen unzufrieden mit dem Resultat.

Boykottieren Sie sich auch selbst?

Verschieben Sie wichtige Dinge? Bringen Sie nicht Ihr ganzes Potenzial ein? Bremsen Sie sich aus? In meinen Business-Coachings stoße ich bei meinen Klienten immer wieder auf 5 innere Blockaden. Welche das sind und was für schlimme Folgen sie für Sie persönlich und Ihr Business haben können, verrate ich Ihnen hier.

Die Folgen innerer Blockaden - Mentalcoach Thomas Schlechter
Innere mentale Blockaden - Die Folgen

Jede der Blockaden kommt Sie teuer zu stehen

Die 5 inneren Blockaden kosten wertvolle Lebenszeit. Bei vielen meiner Klienten und Unternehmer konnte ich es beobachten. Sie arbeiten hart. Sogar am Wochenende und nach Feierabend schuften sie. Dabei erzielen sie jedoch nicht die erwünschten Erfolge. Denn weil sie sich selbst ausbremsen, können sie nicht ihr gesamtes Potenzial entfalten. Sie bleiben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das kostet ungeheuer viel Energie und Zeit.

Die inneren Blockaden führen dazu, dass sie enorme Verluste erleiden. Verluste, die sie vielleicht gar nicht direkt sehen. Sie bemerken, dass die Aufträge zurückgehen oder die Zahlen nicht mehr stimmen. Im schlimmsten Fall kann es zur Unternehmenspleite kommen. Dafür reicht übrigens auch schon eine einzige der 5 Blockaden aus.

Innere mentale Blockaden - Die Folgen

Vorsicht vor diesen 5 inneren Blockaden!

1. Die Verschieberitis regieren lassen

Schon in der Vorbereitungsphase kann die erste Blockade auftreten. Sie wollen mit einem neuen Projekt anfangen, haben einen Auftrag bekommen oder bemühen sich um einen Auftrag. Die Verschieberitis schlägt zu. Sie schieben alles vor sich her und im letzten Moment arbeiten Sie unter Druck alles ab. Sie wissen aber aus Ihrer eigenen Erfahrung oder aus der Beobachtung von anderen: Dann funktioniert es nicht wirklich gut. Stellen Sie sich vor, ein Flugkapitän würde das tun. Erst kurz vor dem Start riefe er wichtige Informationen ab. Möchten Sie gern mit in diesem Flugzeug sitzen?

2. Die eigenen Energien ausbremsen

Durch die Verschieberitis in der Vorbereitungsphase kommt es oft zu Verzögerungen beim Start eines Projektes. Man fühlt sich unsicher und gibt einfach nicht 100%. Durch dieses „Sich-selbst-Ausbremsen“ ist die Startphase nicht optimal. Stellen Sie sich einen Jumbojet oder eine Mondrakete vor, die mit 10% oder 20% Schub von der Erde starten. Der Jet und die Rakete werden nie abheben. Und genau so ist es auch mit Ihrem Projekt. Sie müssen 100% geben!

3. Sich in Details verstricken

In der Durchführungsphase ihres Projektes verstricken sich die meisten Unternehmer in Details. Sie sind quasi als Tiefflieger unterwegs. Was ich damit meine? Sie kennen bestimmt dieses Bild der Tiefflieger, die ganz eng an der Landschaft die Konturen abfliegen. Dort sind sie in Details verstrickt und müssen sich ungemein konzentrieren, damit sie nirgendwo hängenbleiben. Das sind Tiefflieger und leider keine Überflieger. Um aus dem Tiefflug zu kommen und abzuheben gibt es nur ein Mittel: Sie müssen während der Projektphase den Überblick behalten. Nur wenn sie möglichst weit oben fliegen, überblicken sie die Details. Von dort aus können sie diese dann auch konsequent delegieren und sich um die wichtigen Dinge und das große Ganze kümmern.

4. Nicht mit voller Kraft arbeiten

Kommen wir zur vierten Phase – dem Projektabschluss. Das ist beim Flug die Landung. Hier versagen viele, weil sie nicht alles geben bis zum Schluss. Sie haben 80% erreicht und sagen sich: „Das reicht, den Rest verschieben wir und machen das irgendwann.“ So wird das Projekt nie fertig. Vielleicht kennen Sie das aus Ihrer Ablage.

5. Die Nachbereitung vernachlässigen

Die fünfte Phase ist die Nachbereitung. Hier scheitern die meisten Unternehmer. Warum? Die meisten verstehen die Relevanz dieser wichtigen Phase nicht. „Wofür denn Nachbereitung? Beim nächsten Mal wird es schon irgendwie klappen.“ Jetzt stellen Sie sich einmal einen Piloten vor. Er hat gerade sein Flugzeug notgelandet. In zwei Tagen soll er wieder Passagiere fliegen. Sagt der sich: „Naja, beim nächsten Mal wird es schon irgendwie klappen. Bis dahin muss ich mich nicht weiter vorbereiten.“ Sehen Sie, wie verrückt die Geschichte ist? Aber genau in Ihrem Unternehmen, in Ihrem Business, findet das bestimmt häufig genau so statt. Deswegen ist meine Empfehlung eine konsequente Nachbereitung.

Wenn Sie von mehreren dieser inneren Blockaden betroffen sind, dann haben Sie wirklich Handlungsbedarf. Dann müssen Sie massiv etwas tun, damit es besser wird.

Schluss mit Verschieberits

Verschieberitis ist die wohl schlimmste innere mentale Blockade. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Ursachen sie hat und was Sie dagegen tun können.

Alles nur eine Frage der Motivation?

„Ich bin einfach nur faul und bequem“, das haben Sie bestimmt auch schon gedacht, wenn Sie mit einer Sache nicht weitergekommen sind.

Nach dieser Selbstdiagnose sind Sie wahrscheinlich zu einem Motivationsseminar gegangen, um sich gründlich motivieren zu lassen. Doch danach merkten Sie, dass sich kaum etwas verändert hat. Nichts wurde besser, Sie schoben die Dinge immer noch vor sich her.

Warum? Der Grund liegt auf der Hand:
Die fehlende Motivation ist gar nicht Ihr Thema. Doch wo liegen die Ursachen?

Vielleicht sind Sie unsicher und grübeln zu viel. Im schlimmsten Fall haben Sie Angst vor einer Entscheidung und schieben die Dinge darum vor sich her.

Eine andere Ursache kann Ablenkung sein. Sie sind nicht fokussiert, lassen sich von Ihren eigenen Gedanken und äußeren Störungen ablenken. Eventuell sehen Sie keinen Sinn in der Tätigkeit, die Sie verschieben. Dann können Sie natürlich auch keine Begeisterung dafür entwickeln.

Oder Sie gehören zu denen, die aus innerem Trotz und Widerwillen keine Anweisungen befolgen möchten. Es gibt viele individuelle Gründe. Doch pure Faulheit ist es selten.

Perfektionismus als Hauptursache der Verschieberitits

Wenn Sie diesen Text lesen, sind sie erstens motiviert, zweitens wollen Sie weiterkommen und drittens möchten Sie auf eine sehr schnelle und effektive Art vorankommen.

Stimmt genau? Dann sind sie wahrscheinlich ein Perfektionist.

Und gerade Perfektionismus ist die Hauptursache für Verschieberitis bei Unternehmern. Man will es besonders gut machen und ist mit dem Ergebnis selten zufrieden. Der Perfektionist hat nie genug Informationen gesammelt, er will sich noch mehr und besser vorbereiten, eine Zusatzausbildung machen oder ein Zertifikat oder sonst etwas. Darum schiebt er alles vor sich her. Trifft das auf Sie auch zu? Bei mir war das früher so. Ich habe Projekte manchmal Monate, teilweise Jahre vor mir hergeschoben. Und wenn Sie vor 20 Jahren bei mir im Büro gewesen wären, meine alten Mitarbeiter wissen das noch, da sah es furchtbar aus. Ich hatte überall Stapel mit Projekten, die ich durchführen wollte, die ich entwickeln wollte. Und überall habe ich gesammelt. Und nicht nur auf dem Schreibtisch. Sie kamen gar nicht zu mir ins Büro rein, weil überall auf dem Fußboden Kisten und Stapel lagen. Und alles habe ich vor mir hergeschoben.

Am liebsten hätte ich alles sofort und gleichzeitig gemacht, doch es hat nicht funktioniert. Erst als ich angefangen habe unter meinen Projekten zu priorisieren, wurde es wesentlich besser.

Mein Tipp für Sie: Ursachen finden und Prioritäten setzen

Finden Sie die Ursache heraus, warum Sie Dinge vor sich herschieben. Ich habe Ihnen eine Reihe von Ursachen genannt. Finden Sie die tiefe, innere Blockade in sich. Und dann priorisieren Sie. Nehmen Sie sich ein Projekt und sagen: „Das gehe ich jetzt an und das arbeite ich weg.“ Dann ist es fort und Sie haben ein Erfolgserlebnis.

Anschließend gehen Sie das Nächste an. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass Sie mit diesen Inspirationen und Impulsen jetzt Ihre Verschieberitis wegschieben können. Das Leben ist zu kurz, um zu warten. Und das Leben ist zu kurz für Verschieberitis. Wir sollten unser Leben nicht verschieben.

Übrigens, ich habe die Erfahrung gemacht, dass Verschieberitis eine ganze Menge Geld kostet. Zum Beispiel bei einer Autoreparatur. Wenn man nicht frühzeitig in die Werkstatt fährt, dann wird der Schaden meistens größer. Oder bei der Pflege der Zähne. Wenn man eine kleine Karies frühzeitig behandelt, hat es keine schlimmen Auswirkungen. Aber wenn man wartet bis die Karies sich durchgefressen hat bis zur Wurzel, dann braucht man eine Wurzelbehandlung oder der Zahn wird sogar gezogen. Wer es schon erlebt hat weiß, dass es teuer und äußerst schmerzhaft ist.

Ich habe das alles schon hinter mir. Ich hoffe, Sie noch nicht. Deshalb ist es so enorm wichtig die Verschieberitis in den Griff zu bekommen. Machen Sie es, gehen sie es jetzt an.

Symptome für das Vorhandensein mentaler Blockaden

Äußerliche Anzeichen können sein: Unzufriedenheit, wenig Umsatz, Ärger in der Firma, mit Kollegen u.v.m. Bezeichnend für die inneren Blockaden bei Unternehmern sind negative Glaubenssätze wie z.B.: „Ich bin ein schlechter Verkäufer“, „Meine Branche leidet unter …“, „Ich bin kein Experte, ich muss noch eine Fortbildung machen.“ Diese Blockaden lösen bestimmte Ängste im Business aus. Zum Beispiel: Angst davor Ziele nicht zu erreichen, Angst den Auftrag nicht zu bekommen, Angst Diskussionen zu verlieren, Angst Respekt zu verlieren, Angst vor Verlust.
Menschen merken es gar nicht. Viele Entscheidungen treffen sie nicht, um das Beste für sich zu bekommen. Sie treffen Entscheidungen, um sich vor dem Schlimmsten zu schützen, weil sie die Angst vor Augen haben. Genau das ist das Schädliche für den unternehmerischen Erfolg. Dadurch kommt es zu schwachem Verhalten im Arbeitsalltag. Verschieberitis, Demotivation, Überreaktionen, Gereiztheit, Frustration. Die Folgen innerer Blockaden sind unternehmerisch verheerend und führen zu nicht gemachten Umsätzen oder verfehlten Zielen.

Sympptome innerer mentaler Blockaden - Mentalcoach Thomas Schlechter
Innere mentale Blockaden - Die Auswirkungen

Wie wirken sich diese Blockaden aus?

Schon eine kleine Unsicherheit, ein Zweifel oder die Angst vor bestimmten Momenten im Job setzen ein Programm aus der Steinzeit bei uns in Gang. Der Körper schüttet Botenstoffe (zum Beispiel Adrenalin) aus, die uns für Flucht oder Angriff vorbereiten. Unsere steinzeitlichen Vorfahren mussten um ihr Leben rennen oder sich dem Kampf stellen. In stressigen beruflichen Situationen läuft genau dieser physiologische Prozess in Ihnen ab. Sie sind sich unsicher vor einem Meeting, zweifeln an den eigenen Kompetenzen oder empfinden Angst vor einem Einzelgespräch mit einem Mitarbeiter.

Von Henry Ford ist die folgende Geschichte überliefert. Ein Mitarbeiter kam zu ihm mit der Nachricht, dass er etwas nicht schaffen würde. Ford antwortete daraufhin: „Wenn Sie glauben, dass Sie eine Sache tun können, oder wenn Sie glauben, dass Sie eine Sache nicht tun können, so haben Sie in jedem Fall Recht.“

Doch nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Chefs und Unternehmer sind von solchen inneren Blockaden betroffen.

Innere mentale Blockaden - Die Auswirkungen

Innere Hemmnisse liegen im blinden Fleck

Der größte Feind Ihres Erfolges begegnet Ihnen jeden Morgen im Badezimmerspiegel. Es ist der Persönlichkeitsanteil in Ihnen, der sich in seinen Entscheidungen von unkontrollierten Blockaden treiben lässt: Wut, Angst, Unsicherheit, Selbstüberschätzung oder Zweifel. Diese erfolgszerstörenden inneren Blockaden bremsen Sie aus. Das schadet der Entwicklung der Persönlichkeit und dem unternehmerischen Erfolg. Wer sich das eingesteht, beweist menschliche Reife und kann beruflich und in der Persönlichkeit wachsen. Kaum jemand kann diese inneren Faktoren selbst erkennen. Sie befinden sich in einem blinden Fleck. Die eigenen mentalen und emotionalen Schwächen sind für Sie unsichtbar und stellen damit das größte Hindernis auf Ihrem Erfolgsweg dar. Die blockierenden emotionalen und mentalen Muster fallen im Alltag nicht auf, doch unter Stress schlagen sie voll durch und behindern Sie beim Erreichen eines Ziels. In der Regel tauchen sie wie mit einem Hammerschlag auf und Sie

Innere Blockaden liegen im blinden Fleck
Blockaden lösen ist nicht einfach

Blockaden lösen ist gar nicht einfach

Dabei kann auch einiges falsch gemacht werden. Ich erinnere mich an einen bekannten Schwimmtrainer. Der sagte einmal ganz kurz vor einem Wettkampf zu seinem Weltklasseathleten: „Stelle Dir vor, hinter Dir ist ein Hai her.“ Es hat funktioniert. Der Schwimmer ist um sein Leben geschwommen. Aber nur bis zur Wende! Die eine Blockade war zwar gebrochen, doch eine neue damit aufgebaut. Damit die mentalen Bilder eine Bestärkung und Motivation erzeugen, müssen sie richtig gewählt werden, sonst können neue, hemmende Blockaden im Kopf entstehen. Bevor Sie selbst experimentieren sollten Sie besser den Experten um Rat fragen. Es geht immerhin um einen neuen Gedanken, der sich in Ihrem Kopf festsetzen wird.

Blockaden lösen ist nicht einfach

Das können Sie sofort tun (Anleitung)

Die Erste-Hilfe-Maßnahme: innere Blockaden wegatmen

Ihr Atem formt Ihren Zustand

Wir atmen ständig. Unbewusst. Bei jedem Atemzug werden wir mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff versorgt.
Innere Blockaden lösen in bestimmten Situationen Angst aus oder machen nervös. Der Atem wird flach und schnell. Unsere Lungen stellen mehr Sauerstoff zur Verfügung, für eine eventuell bevorstehende Flucht- oder Kampfsituation. Das Herz schlägt schneller und der Blutdruck steigt. Die Emotionen beeinflussen direkt den Atem.
Umgekehrt funktioniert es auch. Wir können durch bewusstes Atmen unsere Emotionen regulieren. Wissenschaftler konnten eine direkte biologische Verbindung zwischen unserem Atemmuster und den zugehörigen Emotionen zeigen. Atmen wir langsam und tief, werden Signale an unser Atemzentrum im Gehirn gesendet, die dort zur Entspannung führen. Das Gehirn sendet wiederum diese Botschaft an den Körper weiter. Er entspannt sich, die Muskeln werden locker und wir fühlen uns einfach gut. Mit dieser Methode lassen sich innere Blockaden wegatmen.

Übung:

  • Wählen Sie eine positive Emotion als Gegenpol zu Ihrer inneren Blockade. Das kann sein: Entspannung, Lockerheit, Sicherheit, Selbstbewusstsein usw.
  • Nehmen Sie einen tiefen Atemzug.
  • Atmen Sie durch die Nase ein.
  • Atmen Sie durch Nase oder Mund aus.
  • Atmen Sie immer länger aus als ein.
  • Spüren Sie in sich hinein.
  • Lassen Sie Ihre innere Blockade los.
  • Lassen Sie sie bewusst mit jedem Ausatmen ziehen.
  • Sagen Sie zu sich: Ich wähle, diese innere Blockade loszulassen, ich wähle, glücklich zu sein, ich wähle, frei zu sein.
  • Mit jedem Einatmen nehmen Sie die Energie Ihrer gewünschten positiven Emotion auf.
  • Atmen Sie die ganze Kraft dieser Emotion tief in sich ein.

Wiederholen Sie das drei Mal
Achten Sie im Laufe des Tages auf sich. Wenn die innere Blockade auftaucht, wiederholen Sie diese Übung. Erfreuen Sie sich an Ihrer mentalen Bestform und genießen Sie den Tag.

Des Weiteren können auch die folgenden Techniken helfen: Gedanken-Stopp, Exit, Entsorgen.

Übung bei inneren Blockaden - Mentalcoach Thomas Schlechter

Blockaden erkennen:

Schauen Sie oben in die Liste der inneren Blockaden

Bei einigen hilft Ihnen bestimmt schon die Übung des Wegatmens.

Sollte das nicht effektiv sein, hier noch eine weitere Technik.

Sprechen Sie positiv

Innere Blockaden sind häufig mit negativen Selbstgesprächen verbunden. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, sagen oder denken Sie sofort “STOPP! STOPP!“ und ersetzen Sie diese Blockade durch ihren Gegensatz.

„Ich kann das nicht“, wird zu „Ich kann es“ oder „Ich entscheide mich dafür, es zu tun.“

„Ich sehe fett aus“, verwandelt sich in „Ich mag meinen wunderbaren Körper.“

„Ich bin müde”, wird zu „Ich bin dankbar, wie erfüllt mein Leben ist.“

Finden und formulieren Sie ein passendes Selbstgespräch. Sprechen Sie Ihren neuen Satz laut aus.

Wiederholen Sie ihn.

Fokussieren Sie sich auf die Energie in Ihnen. Spüren Sie in sich hinein und genießen Sie Ihre starken Selbstgespräche.

Innere Blockaden erkennen - Mentalcoach Thomas Schlechter

Unterstützung gewünscht? Oder schaffen Sie es alleine?

Sie denken vielleicht „Ich schaffe das alleine.“ Darf ich Sie fragen: Wie lange schaffen Sie es denn schon allein, Ihre inneren Blockaden nicht zu lösen? Über wie viele Jahre sprechen wir da? Speziell Unternehmer lassen sich nicht gern unterstützen. Sie tragen in sich die irrige Grundannahme: „Ich schaffe das allein.“ Wenn Sie glauben, alles besser allein zu schaffen, sind Sie auf einem gefährlichen Irrweg.

Wenn Sie es alleine schaffen wollen, dauert es sehr viel länger als mit einer professionellen Unterstützung. Sie bremsen sich aus, ohne es selbst wahrzunehmen. Ihr blinder Fleck versperrt Ihnen die Sicht auf die eigentlichen Probleme und es fehlt Ihnen der professionelle Lösungsweg.

Mein Tipp: Suchen Sie Unterstützung und nehmen Sie sie an!
Warum? Weil Sie damit leichter und schneller vorankommen als Sie es alleine je könnten. Für Ihre begrenzenden Muster und bestehenden Blockaden haben eine ganze Reihe von Experten bereits die richtige Lösung für Sie bereit. Coaches und Trainer mit Erfahrung werden Ihnen schnell zu den richtigen Lösungen verhelfen.

Fragen Sie sich, wie lange Sie sich Ihre Blockaden noch leisten wollen. Der richtige Zeitpunkt etwas zu ändern ist jetzt. Genau jetzt!

Erfahren Sie hier mehr über meine Einladung zum Mentalcoaching. In einem kostenlosen Kennenlern-Gespräch reden wir gemeinsam darüber, was ich für Sie tun kann.

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